Die besten Wanderungen in Connemara: 5 Trails, die Sie gehen müssen
Entdecken Sie die besten Wanderungen in Connemara – von Diamond Hill bis zur Twelve Bens Bergkette. Ich bin sie alle gegangen und verrate Ihnen, was Sie wissen …
Artikel lesen →Die Twelve Bens, Killary Fjord und die stärkste Gaeltacht Irlands – Connemara ist eine der letzten wahrhaft wilden Landschaften Europas.
Von kurz nach lang sortiert — inklusive B&B und Gepäcktransport
Ihr Wanderführer durch diese atemberaubende Region
Connemara ist das Irland, das sich die Menschen vorstellen, bevor sie ankommen — und dann entdecken, dass es noch besser ist als erträumt. Eine Landschaft aus Quarzit-Bergen, schwarzem Hochmoor, atlantischen Buchten und Gaeltacht-Dörfern, in denen Irisch immer noch die erste Sprache ist, die im Pub gesprochen wird. Es ist einer der wenigen Orte in Westeuropa, der das Wort wild wirklich verdient.
Wandern in Connemara bedeutet, dem Western Way von den Ufern des Lough Corrib durch das Maam Valley in das außergewöhnliche Inagh Valley zu folgen, wo sich die Twelve Bens steil zu Ihrer Linken erheben und die Maamturk Mountains den Horizont zu Ihrer Rechten beherrschen. Die Route endet in Clifden, der kleinen, lebhaften Stadt, die sich selbst als Hauptstadt von Connemara bezeichnet — und dies zu Recht. Unterwegs können Sie, je nach gewählter Tourlänge, Diamond Hill im Nationalpark, Kylemore Abbey mit seinem viktorianischen ummauerten Garten, die Killary Harbour Green Road entlang Irlands einzigem Fjord, die Küstenrundstrecke Sky Road und das Fischerdorf Roundstone hinzufügen.
Das Wandern hier ist moderat — wirklich moderat, nicht als höfliches Wort für etwas Schwierigeres. Das Gelände besteht aus offenem Moorland und Bergpfaden und nicht aus technischem Gratweg. Die Höhenlage ist real, aber nicht extrem. Was Connemara auszeichnet, ist nicht der Schwierigkeitsgrad, sondern die Dimension der Landschaft um Sie herum: das Gefühl beim Wandern durch das Inagh Valley oder entlang des Killary-Ufers, dass Sie sehr klein sind und die Welt sehr groß ist, und dass dies genau so sein sollte, wie es ist.
Saison
Von Mai bis September
Unterkunft
B&B & Pensionen
Bei jeder Tour inklusive
Nicht Enthalten
Die Landschaft Connemaras ist das Ergebnis einiger der ältesten Geologie Europas – präkambrischer Quarzit und Granit, die an die Oberfläche gedrückt und dann zehntausend Jahre lang vom atlantischen Wetter geformt wurden. Die Twelve Bens sind der dramatischste Ausdruck davon: zwölf Quarzitgipfel, die steil aus dem umgebenden Moor aufragen, ihre Hänge von Geröll durchzogen und in bestimmtem Licht bleich, in anderem dunkel wie Eisen. Neben ihnen durch das Inagh Valley zu wandern, ist eines der großartigen Erlebnisse irischen Wanderns – die Berge sind nah genug, um sich gewaltig anzufühlen, der Talboden breit genug, um ihren vollen Schwung zu erfassen.
Das Hochmoor ist das andere prägende Merkmal Connemaras. Es bedeckt weite Gebiete des Inlands – kein leeres Land, sondern außerordentlich reich an Pflanzenleben, Farbe und verborgenem Wasser. Die alte Galway–Clifden railway line durch das Moor auf der Etappe Recess–Clifden zu erwandern, ist eine besondere Art von Vergnügen: ein perfekt angelegter Weg durch eine offene Landschaft, mit dem glitzernden Atlantik in der Ferne und nichts als Heidekraut und Himmel zwischen Ihnen und dem Horizont.
Im Norden schneidet Killary Harbour fünfzehn Kilometer vom Meer ins Landesinnere – Irlands einziger echter Gletscherfjord. Die Green Road entlang seines südlichen Ufers folgt einer alten Viehtriebstraße auf Wasserhöhe, mit den steil aufragenden Mweelrea Mountains am gegenüberliegenden Ufer und Muschelflößen, die im stillen Wasser darunter treiben. Es ist einer der markantesten Wandertage, die Irland zu bieten hat.
An der Küste bietet die Sky Road-Schleife oberhalb von Clifden atlantische Landzungen, verstreute Inseln und Ausblicke zurück zu den Twelve Bens, die den Namen sofort erklären. Und Roundstone, das kleine Fischerdorf südlich von Clifden, liegt an seiner eigenen ruhigen Bucht mit dem Moor dahinter und dem Meer davor.
Connemara ist die größte und stärkste Gaeltacht in Irland — die irischsprachige Region, die sich von Oughterard bis zur Küste erstreckt. Beim Wandern hier werden Sie Irisch auf Straßenschildern sehen, es in Geschäften und Pubs hören und zu verstehen beginnen, dass dies keine folkloristische Darbietung ist, sondern eine lebendige Sprache im täglichen Gebrauch. Das verleiht der Gegend einen Charakter, der sich von jedem anderen Ort in Irland unterscheidet.
Kylemore Abbey ist eines der meistfotografierten Wahrzeichen Connemaras — ein viktorianisches neugotisches Schloss, das am Ufer von Kylemore Lough von einem Kaufmann aus Manchester als Geschenk für seine Frau erbaut wurde. Heute ist es ein Benediktinerkloster, und der restaurierte viktorianische ummauerte Garten am Seeufer ist einer der bestgepflegten Nutzgärten Irlands. Wenn Sie den 5 km langen Weg vom National Park zur Abbey wandern, erleben Sie das Gebäude in der Landschaft statt vom Parkplatz aus — die richtige Art anzukommen.
Das Connemara-Pony ist eine der einheimischen Rassen Irlands und überlebt hier in beachtlicher Zahl. Die Musiktradition ist überall stark ausgeprägt — das Clifden Arts Festival im September erfüllt die Stadt, und die Pubs in Clifden, Leenaun und Letterfrack bieten das ganze Jahr über traditionelle Sessions.
Die Küche in Connemara hat eine besondere Identität: Killary-Muscheln, die im Fjord gezüchtet werden, werden in der gesamten Region serviert; Connemara-Lamm von Bergweiden steht auf jeder guten Speisekarte; und die Meeresfrüchte bei O'Dowd's in Roundstone — Chowder, Krabben und was auch immer an diesem Morgen hereinkam — sind die Art von Mahlzeit, an die man sich noch lange nach der Wanderung erinnert.
Wichtige Highlights, die Sie entdecken in Connemara
Ein viktorianisches neugotisches Schloss, das 1868 am Ufer des Kylemore Lake erbaut wurde, vor der Kulisse der Twelve Bens. Heute ein Benediktinerkloster, umfasst es einen restaurierten sechs Hektar großen viktorianischen Mauergarten – den vollständigsten seiner Art in Irland – sowie Waldwanderwege oberhalb des Sees. Eines der schönsten Gebäude im Westen Irlands.
2.000 Hektar Moor, Heide, Grasland und Berge rund um das Dorf Letterfrack. Der Diamond Hill Loop Walk (7 km) ist die schönste kurze Wanderung in Connemara – ein Quarzit-Grat mit Panoramablick auf die Twelve Bens, den Kylemore Lake und die Atlantikküste. Das Besucherzentrum des Nationalparks ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt.
Irlands einziger echter Fjord – eine 16 km lange Gezeitenbucht, die von einem Gletscher zwischen den Bergen Mweelrea und Maumturk gegraben wurde. Die Wanderung entlang des Killary Green Road folgt dem nördlichen Ufer in mittlerer Höhe und bietet weite Ausblicke nach Süden auf die Berge von Mayo und nach Westen zum Atlantik. Muschelfarmen liegen verstreut im dunklen Wasser darunter; das Leenaun Hotel am Kopf des Fjords versorgt Wanderer seit den 1800er Jahren.
Eine kompakte Gebirgskette aus Quarzitgipfeln, die sich aus dem Moorland von Connemara erhebt – keiner höher als 730 m, aber dramatisch in einem Ausmaß, das ihre Höhe bei weitem übertrifft. Die Gipfel umschließen die Täler Gleninagh und Glencoaghan in einem natürlichen Amphitheater und prägen das charakteristische Bild der Connemara-Landschaft – besonders eindrucksvoll vom Western Way aus gesehen, der das Inagh Valley durchquert.
Top-Aktivitäten und Erlebnisse in der Umgebung
Eine mehrtägige Wanderung westwärts von Oughterard durch das Maam Valley und die Flanken der Maumturk Mountains nach Clifden, die einige der abgelegensten Moor- und Berglandschaften im Westen Irlands durchquert. Die Etappen durch Gleninagh und das Inagh Valley bilden das emotionale Herzstück der Wanderung — weiter Himmel, weites Moor und die Twelve Bens durchgehend am Horizont.
Eine 7 km lange Rundwanderung vom Besucherzentrum des Nationalparks in Letterfrack, die auf den Quarzit-Grat des Diamond Hill (445 m) führt. Die Aussicht vom oberen Grat umfasst die Twelve Bens, Kylemore Lake, die Atlantikküste und an klaren Tagen Clare Island und die Küste von Connaught. Die beliebteste Wanderung des Parks – aus sehr gutem Grund.
Connemara ist von Mai bis September erwanderbar. Mai und Juni sind ideal: Die Moore erwachen zum Leben mit Wildblumen, die Tage sind lang und die Wanderwege ruhig. Das atlantische Licht im Juni – sanft auf Quarzit, bis nach neun Uhr abends andauernd – ist außergewöhnlich.
Juli und August sind am belebtesten bei Kylemore und im National Park, aber die Wanderrouten selbst bleiben unabhängig von der Saison wenig frequentiert. Das Wetter ist am wärmsten und die Bergtage am angenehmsten.
September ist ein ausgezeichneter Monat – Heidekraut in voller purpurner Blüte, goldenes Abendlicht, und das Clifden Arts Festival in der dritten Woche verleiht den letzten Abenden Ihrer Wanderung eine lebendige Dimension.
April und Oktober sind für erfahrene Wanderer möglich, die wechselhafte Bedingungen nicht scheuen. Der Winter wird für die offenen Moor- und Talabschnitte nicht empfohlen.
Planen Sie Ihren Besuch mit einem Festival. Viele Wanderwege veranstalten während der Saison Wanderfestivals – sehen Sie unseren vollständigen Kalender der Wanderfestivals 2026, um eines in Ihre Planung einzubeziehen.
Der Connemara-Wanderurlaub eignet sich für Wanderer, die echte Wildnis ohne extreme technische Schwierigkeiten suchen. Wenn Sie bereits eine mehrtägige Route erwandert haben — den Kerry Way, den Wicklow Way oder Ähnliches — und etwas ebenso Schönes, aber weniger Frequentiertes suchen, ist Connemara die richtige Wahl.
Die 6-, 7- und 8-Tages-Optionen ergänzen Diamond Hill, Kylemore Abbey, den Killary Fjord und die Sky Road, wodurch jeder zusätzliche Tag einen völlig anderen Charakter erhält. Die 8-Tages-Tour ist eine der abwechslungsreichsten Routen, die WHI überhaupt anbietet — Berge, Moor, Küste, Fjord und Dorf innerhalb einer einzigen Woche.
Alleinreisende Wanderer finden Connemara besonders lohnend — die Landschaft hat eine Qualität der Einsamkeit, die dazu einlädt. Paare schätzen die Vielfalt der Unterkünfte, besonders den Abend in der Lough Inagh Lodge. Kleingruppen harmonieren gut mit den längeren Touren. Dies ist nicht der richtige Urlaub für diejenigen, die hochalpine Kammwege suchen — bei Connemara geht es um das Eintauchen in eine Landschaft, nicht um deren Eroberung.
Die Unterkünfte auf der Connemara-Route reichen von abgelegenen Tal-B&Bs bis hin zu einer der besten kleinen Lodges im Westen Irlands. Gerade dieser Kontrast macht die Route so interessant.
Oughterard, Ihr Ankunftsort am Lough Corrib, bietet gute B&Bs am Seeufer — klein, entspannt und ideal gelegen für einen ruhigen ersten Abend. Die Unterkünfte in der Gegend um Maam sind wirklich abgelegen — ein Tal-B&B mit Keane's Pub in Maam Cross in Reichweite. Das ist Connemara ohne touristische Infrastruktur, und genau das macht es besonders.
Die Lough Inagh Lodge in der Gegend um Recess ist eine ganz andere Kategorie: eine viktorianische Fischerhütte am Ufer von Lough Inagh, umgeben von den Twelve Bens, mit einer ausgezeichneten Küche und einer Atmosphäre stiller Abgeschiedenheit, die man sonst kaum findet. Es ist eine der besten Unterkünfte auf jeder WHI-Tour.
Clifden bringt Sie zurück in eine lebendige Stadt mit guten Restaurants und Pubs — EJ King's für einen Drink, Mitchell's zum Abendessen. Für Übernachtungen am Killary liegt das Leenaun Hotel am Ende des Fjords, mit Blick auf Muschelbänke vom Speisesaal aus. In Roundstone ist O'Dowd's genau die Art von irischem Seafood-Pub, von dem man gerne nach Hause schreibt.
Anreise: Alle Touren beginnen in Oughterard, etwa 45 Minuten von Galway city entfernt. Wir holen Sie zu Beginn in Galway ab und bringen Sie am Ende zurück. Galway ist von Dublin aus mit Zug und Bus erreichbar (ca. 2,5 Stunden) und verfügt über einen eigenen Regionalflughafen.
Sprache: Connemara ist eine Gaeltacht-Region – Irisch wird weitverbreitet gesprochen, besonders westlich von Maam Cross. Englisch wird überall verstanden.
Mobilfunknetz: Die Netzabdeckung ist im Inagh Valley und entlang der Killary-Küste lückenhaft. Laden Sie Routenkarten vor jeder Etappe offline herunter. Unsere Routenbeschreibungen enthalten GPS-Tracks für jeden Tag.
Versorgung: Clifden verfügt über Geldautomaten, Apotheke und Geschäfte. Oughterard bietet grundlegende Versorgungsmöglichkeiten. Maam und Letterfrack sind klein – decken Sie sich in den Unterkünften vor längeren Etappen mit Wasser und Snacks ein.
Transfers: An den Tagen Diamond Hill, Kylemore, Killary und Sky Road sind Fahrzeugtransfers zu den Ausgangspunkten erforderlich. Alle sind organisiert und im Tourpreis inbegriffen. Gepäcktransfers erfolgen täglich zwischen den Unterkünften.
Connemaras Lage am Atlantik bedeutet, dass sich das Wetter innerhalb einer einzigen Etappe dramatisch ändern kann. Warmer Sonnenschein im Inagh Valley kann sich in Wind und Regen verwandeln, bis Sie den Bergrücken darüber erreichen. Eine gute wasserdichte Jacke, eine Fleeceschicht und eine trockene Ersatz-Basisschicht in Ihrem Tagesrucksack sind hier nicht optional.
Die Etappen durch das Maam Valley und Recess führen durch Gebiete mit sehr eingeschränkten Versorgungsmöglichkeiten. Kaufen Sie sich ein Mittagessen und füllen Sie Ihre Wasserflaschen in Ihrem B&B oder in Oughterard vor der ersten Etappe, und nochmals in Clifden, bevor Sie nach Letterfrack oder Leenaun aufbrechen. Verlassen Sie sich nicht darauf, unterwegs einen Laden zu finden.
Lough Inagh Lodge ist ein kleines Anwesen in abgelegener Lage und füllt sich in der Hochsaison schnell. Es ist einer der schönsten Orte zum Übernachten auf allen unseren Touren – eine viktorianische Fischerhütte am Seeufer, umgeben von den Twelve Bens. Wenn Ihre Reisedaten flexibel sind, planen Sie Ihre Reise so, dass Sie eine Nacht hier sichern können.
Entdecken Sie unsere individuellen Wandertouren mit Unterkunft, Gepäcktransfer und 24/7 Betreuung inklusive.
hiking View Walking Tours